Anorganische Kernbeschichtung2019-11-16T21:49:25+01:00

Anorganische Kernbeschichtung

Anorganische Kerne werden aufgrund ihrer Eigenschaft, während des Gießens keine Gase zu erzeugen, sowohl bei Sturz- als auch  Niederdruckguss immer häufiger eingesetzt. Darüber hinaus sind sie luftdurchlässig; die in der Gussform befindliche Luft kann während des Gießens entweichen. Diese  Eigenschaften müssen in jedem Fall aufrecht erhalten werden, es muss aber auch darauf geachtet werden, die Auswirkungen der Sinterung zu reduzieren.

Zu diesem Zweck hat Altea ein spezielles Trockenprodukt entwickelt, das mittels DRY LUB SYSTEM elektrostatisch auf die Kerne aufgebracht wird, dabei die Eigenschaften der Kerne unverändert beibehält, das Eindringen der Legierung vermeidet, das Entsanden drastisch verbessert und die Oberflächen sauber und glatt zurücklässt. Die so erzielten Vorteile zeigen sich vor allem bei besonders engen Hohlräumen, die nach Fertigstellung des Gussstücks sehr genau und kostenaufwendig gereinigt werden müssen, um Rückstände zu vermeiden (Öl- und Wasserleitungen in Fahrzeugmotoren, Turbinenteile usw.).

Das Verfahren zur Beschichtung der anorganischen Kerne ist das Ergebnis einer langen Forschungsarbeit in Kooperation mit verschiedenen Unternehmen für die Herstellung von Fahrgestellteilen mit einer Wandstärke von 2,5 mm. Wie so oft fand das System in der Produktion von Motorblöcken für Autos seine ideale Anwendung.

Stärken

  • Die Durchlässigkeit des Kerns bleibt unverändert

  • Verbesserte Gleitfähigkeit

  • Vereinfachtes Entsanden

  • Die Kerne bleiben unverändert

  • Die Sinterung wird reduziert

Wie funktioniert DRY LUB SYSTEM?

Das Produkt wird in einer  dielektrischen Kammer elektrostatisch aufgebracht, wodurch sich das Produkt gleichmäßig auf dem ganzen Kern absetzen kann, ohne dass die Durchlässigkeit beeinflusst wird. Die zur Erzielung eines guten Ergebnisses notwendige Produktmenge ist überaus gering, ca. 1 g für jeden Kern zur Herstellung eines 4-Zylinder-Motorblocks

SCHÖPFER UND FÜHRENDER ANBIETER DES TROCKENSCHMIERSYSTEMS

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Lässt sich testen, was ihr behauptet?2019-11-06T21:16:50+01:00

Wir führen normalerweise manuelle Tests an den vom Kunden verwendeten Gussformen vor, wobei die Temperaturen mit Wärmebildkameras überwacht und die Ergebnisse entsprechenden analysiert werden. Erst danach wird bewertet, ob mit den automatischen Tests fortgefahren werden soll.

Diese erste Phase ist voll und ganz kostenlos, der Kunde hat keinerlei Ausgaben zu tragen.

Wie ist das Arbeitsumfeld an der Druckgießmaschine?2019-11-06T21:13:50+01:00

Es versteht sich von selbst, dass durch den Verzicht auf Trennmittel auf Wasserbasis keine öligen Wolken und Abwässer entstehen, die dann geklärt werden müssen. Außerdem können die Ausgaben für die Absaugung gesenkt werden.

Ist der Trockenschmierstoff giftig?2019-11-06T21:12:50+01:00

Die verwendeten Produkte sind nicht giftig und erfüllen in jeder Hinsicht die von der Europäischen Kommission festgelegten Parameter.

Ist der Prozess kostenaufwendig?2019-11-06T21:10:13+01:00

Er stellt zweifelsohne einen zusätzlichen Kostenaufwand während der Gussphase dar. In der Phase zur Bearbeitung und Reinigung der verschiedenen Kanäle machen sich diese Ausgaben jedoch dann bezahlt.

Wie funktioniert die elektrostatische Aufbringung?2019-11-06T21:07:39+01:00

Der Trockenschmierstoff wird elektrostatisch aufgeladen und in einer dielektrischen Kammer aufgesprüht. Da der Kern leitend ist, bleibt das Produkt daran haften.

Fällt das Pulver ab, sobald der Kern in der Gussform positioniert wird?2019-11-06T21:05:20+01:00

Das Pulver fällt nicht ab, da es elektrostatisch aufgebracht wird. Man muss beim Ausblasen der Gussform aber sehr vorsichtig sein, um den vom Kern abfallenden Sand zu entfernen.

Warum hält er die Permeabilität?2019-11-06T21:03:30+01:00

Das aufgebrachte Produkt ist trocken und schmilzt bei 1200°; die Mikropartikel lagern sich auf der Oberfläche ab, ohne die Durchlässigkeit zu verändern.

Kann der Trockenschmierstoff die Gussqualität beeinflussen?2019-11-06T21:01:39+01:00

Der Trockenschmierstoff besteht aus Talk und nanotechnologisch hergestelltem, synthetischem Graphit: Diese Produkte sind mit Aluminium überaus gut verträglich.

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